Mittwoch, 5. November 2008

Für die Afro-Americans freue ich mich

Mit der Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten hat die USA, im Gegensatz zu Entwicklungen in vielen west- und osteuropäischen Staaten, möglicherweise den zweifellos auch in (allerdings marginalisierten und gesellschaftlich geächteten) Teilen der USA vorhandenen Rassismus / die fallweise zum Ausdruck kommende Chancengungleichheit von Minderheiten (zu einem grösseren Teil) überwunden. Das ist in der Tat ein starkes Zeichen und unterstreicht die liberale, in den Gründungsdokumenten der USA niedergeschriebenen Grundsätze sowie das Pluralismusprinzip 'E pluribus unum' der Vereinigten Staaten von Amerika. Es freut mich insbesondere für die Afro-Americans, dass nach langer Zeit bitterer Erfahrung nun ein Vertreter ebenjener Minderheit zum Präsidenten gewählt worden ist.

Darüber hinaus stimme ich diesem Text vollumfänglich zu.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hinsichtlich des neo-marxistischen Tradierungsfundus dezentraler Wahrnehmungsdichten scheint eine erneute Problematisierung kausal verfangener Auslösungsfunktion, die durch supervisionäre Regelungstechniken des Staates als solche in den Systemzusammenhang strukturschaffend integriert werden unabdingbar. Die Automatisierungstechnik multimedialer Subsysteme beschränkt sich hier nicht auf neuronale Netzbildungen sozialistischer Regelsteuerungen stalinistischer Prägung; Die „Liberale“, tendenziell neo-strukturalkapitalistische Tendenzverschiebung zu stark stabilen Entropien wird auch dahingehend Entscheidungs- und Spieltheoriesituationen generieren, die durch Marktrezeptoren und Finanzeffektoren regelnd gar nicht mehr auf systemische Weise anwendbar sind.

Lieber Höllensturz-Schreiber
Sinnlos plappern kann jeder. Vorschlag: onanier doch wieder zuhause auf dem Klo.

Antagonist hat gesagt…

Schau an, ein (möglicherweise ironischer) Systemtheoretiker, der sich auf meinem Blog zu Wort meldet, und der in seinem (Ultra-Kurz-)Essay trotz wohlklingendem Diskursvokabular, das wohl die Denkformen zwischen (post)strukturalistischer foucault'scher Diskursanalyse, luhmann'scher Systemtheorie und postoperaistischer Heterotopie versprachlichen soll, erstaunlich wenig zum Untersuchungsgegenstand ("Für die Afro-Americans freue ich mich") beiträgt. Die Emergenz der "Automatisierungstechnik multimedialer Subsysteme" könnte wohl auch in einem basisinnovativen, schöpferischen schumpeter'schen (bzw. sombart'schen bzw. nietzsch'en) Zerstörungsprozess gesehen werden.

Den eher handanlegenden Ratschlag habe ich zur Kenntnis genommen. Sigmund Freud, der dieser autoerotischen Stimulation vorwiegend Positives abzugewinnen vermochte, hatte einzig Befürchtungen, dass exzessives Gebahren zu Neurasthenie führen könnte..