In das hermetisch abgeriegelte Nordkorea gibt es selten Einblicke. Einem Team von 'National Geographic' ist jedoch genau dies gelungen: eine spannende Einsicht in die stalinistische Diktatur, die seine Bürger von der Wiege bis zur Bahre indoktriniert, die den Untergebenen einen skurillen Führerkult aufoktroyiert und die geprägt ist durch einen gravierenden Mangel an vielem - zuvörderst an Freiheit und an Nahrungsmittel.
Dienstag, 31. März 2009
Montag, 30. März 2009
"Kairo als ehemaliger Zufluchtsort - Manche deutsche Nationalsozialisten flüchteten an den Nil"
Höllensturz übt sich, spätestens seit dem letzten Blog-Eintrag "Falsches Bewusstsein resultiert in verkürzte kapitalismuskritische Analysen", zunehmend in der Resteverwertung alter Zeitungsberichte. So auch in diesem Eintrag, in dem auf einen Text der 'Neuen Zürcher Zeitung' vom 26. Februar 2009 hingewiesen wird.
Im Fokus steht dieses Mal jedoch keine Analyse und Kritik der politischen Ökonomie, sondern ein Hintergrundbericht über "Kairo als ehemaligen Zufluchtsort" für Nationalsozialisten. Beleuchtet wird darin ebenfalls die Rolle des islamisch-palästinensischen Geistlichen Amin al-Husseini, der als Kollaborateur Hitlers stellvertretend für den antisemitischen Vernichtungswunsch einiger Palästinenser stand, der teilweise bis heute fortwirkt (bei der Hamas etwa, oder bei den anderen militanten Palästinenserorganisationen).
Im Fokus steht dieses Mal jedoch keine Analyse und Kritik der politischen Ökonomie, sondern ein Hintergrundbericht über "Kairo als ehemaligen Zufluchtsort" für Nationalsozialisten. Beleuchtet wird darin ebenfalls die Rolle des islamisch-palästinensischen Geistlichen Amin al-Husseini, der als Kollaborateur Hitlers stellvertretend für den antisemitischen Vernichtungswunsch einiger Palästinenser stand, der teilweise bis heute fortwirkt (bei der Hamas etwa, oder bei den anderen militanten Palästinenserorganisationen).
Sonntag, 29. März 2009
Falsches Bewusstsein resultiert in verkürzte kapitalismuskritische Analysen
Einen cleveren Beitrag von Stephan Grigat vom 'Café Critique' zur Renaissance der Kapitalismuskritik vor dem Hintergrund der manifest gewordenen Krisenerscheinungen des Spätkapitalismus gab es vor etwas mehr als 2 Monaten in der 'Jungle World'.
In "Fetisch und deutsche Ideologie" analysiert er u.a., dass die Urständ feiernden kapitalismuskritischen Töne oftmals genug die Kritik mit dem Ressentiment verwechseln, das Ausdruck eines falschen Bewusstseins vieler dieser Bedenkenträger ist:
In "Fetisch und deutsche Ideologie" analysiert er u.a., dass die Urständ feiernden kapitalismuskritischen Töne oftmals genug die Kritik mit dem Ressentiment verwechseln, das Ausdruck eines falschen Bewusstseins vieler dieser Bedenkenträger ist:
"Jene Renaissance ging aber genau wie die jetzige mit einer Wiederkehr von reformistischen Politikkonzepten einher, die den Staat gegen den Markt in Anschlag bringen, anstatt Kritik der politischen Ökonomie, also Kritik von Kapital und Staat zu betreiben. Sie war und ist mit einer Begeisterung für einen politischen Aktivismus verbunden, bei der allein die Tatsache, dass Bewegung jenseits etablierter Parteien und Institutionen stattfindet, abgefeiert wird, anstatt die Problematik spontanen Protests und unreflektierten Bewusstseins zu thematisieren. Überdies ist für diese Renaissance antikapitalistischer Artikulation eine Substituierung von Kritik durch Ressentiment charakteristisch, bei der die Kritik des Kapitalverhältnisses durch die Markierung einzelner Kapitalisten, die Kritik an staatlicher Herrschaft und globalen Abhängigkeiten durch die Fixierung auf die USA und die Kritik am Rassismus durch die Propaganda vom rassistischen Wesen des Zionismus oder dem Gerede von einer gesamtgesellschaftlichen »Islamophobie« ersetzt wird."Auch konstatiert er, dass diejenigen Linken, die sich oftmals genug auf Marx berufen, ihren Marx, wenn überhaupt, äusserst selektiv ins Feld führen:
"Von jenem Marx, der vom Koran zu sagen wusste, dass er »Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige« reduziert, und der dieser angeblichen Religion des Friedens bescheinigte, sie »ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen«, will diese Linke nichts wissen. Ebenso wenig von jenem Marx, der die Befreiung vom Staat statt durch den Staat, die Abschaffung von Arbeit, Geld und Kapital, von Warentausch und repressiver Gleichheit wollte, die etatistische deutsche Sozialdemokratie und den französischen Sozialismus in Grund und Boden kritisierte und sich gegen jede ressentimentgeladene, sich stets, wie es in den »Theorien über den Mehrwert« heißt, nur gegen das Kapital in »seiner wunderlichsten und zugleich der populärsten Vorstellung nächsten Gestalt« richtende, in letzter Konsequenz antisemitische Nörgelei wandte."Die Analyse vom und materialistische Kritik am Kapitalismus von Grigat wird man wohl bei den bevorstehenden Anti-G-20-Protesten in London vermissen. Aber involvierte Bedenkenträger, die den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wollen (Kapital vs. Staat), sind wohl nicht dazu geeignet, ihr notwendig falsches Bewusstsein über Kapital und Staat zu reflektieren.
Dienstag, 24. März 2009
Montag, 23. März 2009
Der Satiriker Andreas Thiel über "staatlich verordnete Kunst"
Andreas Thiel ist eine der schillernderen und lustigeren Figuren der ansonsten oftmals blassen Schweizer Kabarett-, Komiker- und Satirikerszene.
Höllensturz ist dem politischen Selbstverständnis von Thiel, das er als "anarcho-liberal" umschreibt, wohl gewogen. Seine Kritik richtet sich sodann auch an der "Staatskunst", die mit viel Geld subventioniert werde. Obwohl Thiel vor einiger Zeit einmal Ariel Sharon kritisiert hat (was nicht per se unangebracht sein muss), finden wir, dass er in der behäbigen und oftmals alles andere als komischen, dafür aber peinlich-populistischen Schweizer Humorindustrie einen Lichtblick darstellt. Ein kurzes Portrait, in welchem er über "staatlich verordnete Kunst" spricht, gibt es hier.
Höllensturz ist dem politischen Selbstverständnis von Thiel, das er als "anarcho-liberal" umschreibt, wohl gewogen. Seine Kritik richtet sich sodann auch an der "Staatskunst", die mit viel Geld subventioniert werde. Obwohl Thiel vor einiger Zeit einmal Ariel Sharon kritisiert hat (was nicht per se unangebracht sein muss), finden wir, dass er in der behäbigen und oftmals alles andere als komischen, dafür aber peinlich-populistischen Schweizer Humorindustrie einen Lichtblick darstellt. Ein kurzes Portrait, in welchem er über "staatlich verordnete Kunst" spricht, gibt es hier.
Sonntag, 22. März 2009
"Leben in der «Steuerwüste»"
Die 'NZZ' beschreibt unaffektiert das "Leben in der «Steuerwüste»" und das "Endlose Ringen zwischen Fiskus und Bürgern in Deutschland". Die "empirisch beobachtbaren Reaktionen" bestünden im "Jammern, im teuren Optimieren von Steuern, im Abtauchen in die Schattenwirtschaft oder im Ausreisen". Jedenfalls ist der Bericht ein spannender Einblick in die Funktionsweise eines (von den Bürgern gewünschten) starken Staates, der finanziert werden muss. (Link)
In diesem Lichte muss ebenfalls ein anderer Artikel gesehen werden: "Der gläserne Bankkunde ist weitgehend Realität". Darin wird die schizophrene Verhaltensweise der Deutschen im Umgang mit der Privatsphäre behandelt. So ist zum Beispiel der Datenschutz in Bezug auf Sicherheitsfragen (Stichwort 'Bundestrojaner') zu Recht sakrosankt. Betreffend den Kompetenzen des Fiskus jedoch gelten diese (staatsskeptischen) Grundsätze auf einmal nicht mehr. (Link)
In diesem Lichte muss ebenfalls ein anderer Artikel gesehen werden: "Der gläserne Bankkunde ist weitgehend Realität". Darin wird die schizophrene Verhaltensweise der Deutschen im Umgang mit der Privatsphäre behandelt. So ist zum Beispiel der Datenschutz in Bezug auf Sicherheitsfragen (Stichwort 'Bundestrojaner') zu Recht sakrosankt. Betreffend den Kompetenzen des Fiskus jedoch gelten diese (staatsskeptischen) Grundsätze auf einmal nicht mehr. (Link)
Mittwoch, 18. März 2009
Die 'moderaten' Töne in den Moscheepredigten sind offenbar passé
Es gibt ja einige Leute, die behaupten, dass es sowas wie 'moderate' Taliban gebe, mit denen man in Afghanistan nun verhandeln solle. Gleiches gilt bei den Palästinensern - nur wird die Forderung, Israel solle mit den 'moderaten Kräften' auf palästinensischer Seite in einen 'Verhandlungs- und Friedensprozess' eintreten, von ungleich mehr Leuten erhoben. Nun will 'Höllensturz' keineswegs ausschliessen, dass es, zumindest im zweiteren Falle, nebst all den radikalen Terrororganisationen auch 'moderate Kräfte' geben soll. Es stellt sich jedoch die bange Frage, wo um alles in der Welt diese 'moderaten Kräfte' seit 1948 geblieben sind?
Auch wird oftmals von 'israelkritischer' Seite insinuiert, dass die Fatah, die als 'moderat' und 'säkular' geltende korrupte Terrororganisation, Israel seit 1988 anerkenne. Mit dieser Mär hat nun ein als 'gemässigt' geltender Fatah-Funktionär aufgeräumt:
"They say that Fatah has asked them to recognize Israel’s right to exist and this is a big deception. For the one thousandth time, I want to reaffirm that we are not asking Hamas to recognize Israel’s right to exist. Rather, we are asking Hamas not to do so because Fatah never recognized Israel’s right to exist." (Link)
(Via Spirit of Entebbe, dem Top-Blog)
Auch wird oftmals von 'israelkritischer' Seite insinuiert, dass die Fatah, die als 'moderat' und 'säkular' geltende korrupte Terrororganisation, Israel seit 1988 anerkenne. Mit dieser Mär hat nun ein als 'gemässigt' geltender Fatah-Funktionär aufgeräumt:
"They say that Fatah has asked them to recognize Israel’s right to exist and this is a big deception. For the one thousandth time, I want to reaffirm that we are not asking Hamas to recognize Israel’s right to exist. Rather, we are asking Hamas not to do so because Fatah never recognized Israel’s right to exist." (Link)
(Via Spirit of Entebbe, dem Top-Blog)
Montag, 16. März 2009
Calmy-Rey niederbrüllen..
Der 'Tages-Anzeiger' meint:
"Gastland Schweiz setzt sich mit der Rassismuskonferenz in die Nesseln" (Link)
Sehr gut wäre es, wenn heute im Parlament Calmy-Rey niedergebrüllt und in der Folge die Teilnahme der Schweiz an dieser Antisemiten-Konferenz sistiert würde..
"Gastland Schweiz setzt sich mit der Rassismuskonferenz in die Nesseln" (Link)
Sehr gut wäre es, wenn heute im Parlament Calmy-Rey niedergebrüllt und in der Folge die Teilnahme der Schweiz an dieser Antisemiten-Konferenz sistiert würde..
Samstag, 14. März 2009
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